Der Prozess

nach Franz Kafka

02.06.2017 / 08.06. / 09.06. / 27.06. / 29.06. / 04.07. / 06.07. // jeweils um 20:00 Uhrim TIROLER LANDESTHEATER INNSBRUCK / KARTEN ONLINE BESTELLEN

REGIE Philipp Jescheck AUSSTATTUNG Michele Lorenzini DRAMATURGIE Romana Lautner FASSUNG Philipp Jescheck und Romana Lautner ASSISTENZ Agnes Mair MIT Jan-Hinnerk Arnke, Hans Danner, Arno Friedrich, Kristoffer Nowak, Sara Nunius

Josef K. weiß weder weshalb noch von wem er verhaftet wurde. Er weiß nur, er ist verhaftet, ein Prozess ist gegen ihn im Gange und er kann nichts dagegen tun. Unschuldsbeteuerungen helfen ihm genauso wenig wie Verteidigungsversuche. Sein ganzes, bisher tadellos erfolgreich geführtes Leben ändert sich mit einem Schlag.

Gespenstisch gut gelang es dem studierten Juristen Franz Kafka Räume für Verunsicherungen und Ängste zu schaffen, die Logik auszuhebeln und eine unfassbare Geschichte fassbar zu machen. Langsam wird man Zimmer für Zimmer hineingezogen in den Bann des seelenlosen Gerichts und so zum Zeugen, wie ein Mensch sich immer mehr verliert in einer Welt, die jeglichen Sinn entbehrt.

PRESSESTIMMEN

Als Regisseur bring Jescheck diese grausame Slapstickkomödie mit Liebe zu aberwitzigen und abseitigen Details auf die Bühne. … Schlichtweg brilliant ist Michele Lorenzinis Bühnenbild … Friedrichs Spiel, sein Anrennen, Taumeln und Torkeln ist beeindruckend. Kristoffer Nowak, Hans Danner, Jan-Hinnerk Arnke und Sara Nunius gestalten gleich mehrere Rollen zu nuancierten Miniaturen aus: eine marodierende Meute, die nicht locker lässt – und alle Erklärung schuldig bleibt. Der Prozess ist so beklemmend, dass man nach zwei Stunden Spielzeit am liebsten sofort das Weite suchen möchte. Ersatzerleichterung erlaubt nur euphorischer Applaus. (Tiroler Tageszeitung)

Es bleibt spannend bis zum überraschenden Ende. Das fünfköpfige Ensemble vollbringt wirklich eine sehr bewundernswerte Leistung. Arno Friedrich verkörpert Josef K. beklemmend und intensiv, Kristoffer Nowak, Hans Danner und Jan-Hinnerk Arnke brillieren in fünf bis sieben Rollen und Sara Nunius verwandelt sich überzeugend in unterschiedliche triebgetriebene Frauentypen. (Krone)

… eine sprizige kluge Interpretation. … Arno Friedrich überzeugt als schlaksiger Josef K., der sich, anfänglich ungläubig, später wütend seinem unsichtbaren Gegner stellt und schließlich an der Aussichtslosigkeit verzweifelt. (der Standard)

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