PRODUKTIONEN // SPIELTERMINE

 

DER PROZESS

// NACH FRANZ KAFKA

derprozess_ecardREGIE Philipp Jescheck AUSSTATTUNG Michele Lorenzini DRAMATURGIE Romana Lautner FASSUNG Philipp Jescheck und Romana Lautner ASSISTENZ Agnes Mair MIT Jan-Hinnerk Arnke, Hans Danner, Arno Friedrich, Kristoffer Nowak, Sara Nunius

PREMIERE 05.03.2017

TIROLER LANDESTHEATER INNSBRUCK

Termine / Reservierung / Besetzung

KRITIK

Josef K. weiß weder weshalb noch von wem er verhaftet wurde. Er weiß nur, er ist verhaftet, ein Prozess ist gegen ihn im Gange und er kann nichts dagegen tun. Unschuldsbeteuerungen helfen ihm genauso wenig wie Verteidigungsversuche. Sein ganzes, bisher tadellos erfolgreich geführtes Leben ändert sich mit einem Schlag. 

Gespenstisch gut gelang es dem studierten Juristen Franz Kafka Räume für Verunsicherungen und Ängste zu schaffen, die Logik auszuhebeln und eine unfassbare Geschichte fassbar zu machen. Langsam wird man Zimmer für Zimmer hineingezogen in den Bann des seelenlosen Gerichts und so zum Zeugen, wie ein Mensch sich immer mehr verliert in einer Welt, die jeglichen Sinn entbehrt.


RESTE VON GESTERN

// WIEDERAUFNAHME

KONZEPT/REGIE Burchard Dabinnus MIT Katja Amberger, Helmut Dauner, Arno Friedrich, Isabel Kott MUSIKALISCHE GESTALTUNG Franz Josef Walter AUSSTATTUNG Katharina SchmidtMarlene Rösch LICHT Peter Mentzel GRAFISCHE GESTALTUNG Wolfgang Gebhard

fbPRESSE // HOMEPAGE DER PRODUKTION

TERMINE

25.03.2017 20:00 Uhr & 26.03.2017 18:00 Uhr // Schauraum 1899 Landwehrstr.6780336 München (U-bahn Theresienwiese Ausgang St. Paulskirche) RESERVIERUNG burchard (at) dabinnus.de

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Die „Reste von gestern“ werden inzwischen allerorts nicht mehr nur aufgewärmt sondern aufgekocht:

Die Grenzen sind im Namen der „freien Meinungsäußerung“ schon lange weit überschritten denn offene Hassbotschaften als auch physische Angriffe und Attacken scheinen dadurch gerechtfertigt.

Seit dem „Ansturm der Vielen“ vor über einem Jahr, hat sich Europa fast vollständig abgeschottet, die griechischen Inseln sind überfüllt und das Mittelmeer inzwischen ein Massengrab. Der IS hat leider sein Schlachtfeld zweifellos nach Mitteleuropa ausgeweitet und Islam und Terrorverdacht werden auf eine Stufe gestellt. Und Populisten, „Patrioten“ und „besorgte Bürger“ haben Anhänger aus verschiedensten Kreisen und politischen Richtungen dazugewonnen. Begriffe wie „Islamisierung“ oder „Umvolkung“ gehören in den sozialen  Medien zu den sprachlichen Standards. Trotz allem ist nach wie vor die Toleranz und Hilfsbereitschaft  bei vielen Bürgern noch relativ groß. Aber das Eis ist dünn.

Unwille ebenso wie Verunsicherung machen sich in einer sehr undurchsichtigen Melange aus Meinungen und „Wahrheiten“.  bemerkbar. Selbst gerade noch „weltoffene“ und tolerante Menschen sind skeptischer geworden, denn fast im Wochentakt werden ja  „Terrorverdächtige“ vermutet oder Anschlagspläne aufgedeckt und: „was uns das alles kostet!“ Und wenn dann auch tatsächlich der Punkt kommt, an dem man selber einen Teil Wohlstand, Wohnfläche oder Arbeitsplätze abgeben müßte,  ist  dann nicht doch der Hilfsbereitschaft genug getan, ist man sich dann erstmal nicht selbst der Nächste? Einige derer, die  2015 am Münchner Hauptbahnhof anfluteten, sind inzwischen tatsächlich gute Freunde geworden, haben die Möglichkeit in Privaträume umzuziehen. Wenn man allerdings eine solche Unterkunft öfter besucht hat, weiß man, dass nicht alle dort diese Chance haben werden.

Die gesellschaftliche Zerreißprobe muß trotzdem bestanden werden, aber wie genau?

Diese Aspekte will die aktualisierte „Reste von gestern“–Performance noch stärker fokussieren und die Verstecke von raschen Urteilen und Vorurteilen und der  Beeinflußbarkeit von Meinungen  austesten.

// Gefördert durch das Kulturreferat der Stadt München


Die fünf Räuber und das Geheimnis im Sack

THEATER AUGSBURG – FAMILIENKONZERT

REGIE Ursula Suwelack // TEXT Katharina Neuschaefer // ILLUSTRATION Martin Fengel // SPRECHER Arno Friedrich // DIRIGENT Lancelot Fuhry // MUSIK Augsburger Philharmoniker

Leider schon vorbei – hier die KRITIK

In der großen, weiten Wüste hat es eine Räuberbande nicht leicht: in letzter Zeit läuft’s einfach nicht. Als der Räuberhauptmann bei einem Überfall nur einen alten Sack erbeutet, kommt es in der Räuberbande zu Meuterei. Dabei ahnen die Räuber nicht, dass sich genau in diesem alten Sack einer der größten Schätze des Morgenlandes befindet. Hinter dem noch dazu der grausame Sultan her ist …

Zu den Klängen von Nikolai Rimski-Korsakows Scheherazade erzählt Schauspieler Arno Friedrich die gleichzeitig witzige und lehrreiche Geschichte von der chaotischen Räuberbande.

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EINE PRODUKTION DES SYMPHONIEORCHESTERS DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS


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